theorema:
aufbruch in neue länder und zu längerfristigen theatralen recherchen
2002 Luxemburger Tageblatt (zu "Chez PIPO" - ein Leonce und Lena Spiel)
Der Klassiker ist tot - es lebe der Klassiker! [...] Ja, 3 sehr begnadete Schauspieler - Daniel Kamen, Katrin Stuflesser und Raphael von Bargen - und nicht zu vergessen der überrragende Musikmacher, André Mergenthaler: alle verkörpern sämtliche Personen des Lustspiels, ohne dass Büchners Aussagen geschmälert werden. Im Gegenteil! [...] was in Merl über die Bühne geht, ist mehr als spannend. [...] Theater als Therapie gegen Langeweile! Das "Büchner-Krassnigg"-Spiel ist ein Must für jeden Theaterliebhaber!
Letzebuerger Land
Natürlich denkt man auch an Baz Luhrmanns auf jung getrimmten Romeo + Juliet , jedoch mit dem feinen Unterschied, dass Chez Pipo auch noch Sinn ergibt.
Falter in einem Bericht über die theorema-Gastspiele im WUK, Wien 2003
...." eine internationales Netzwerk von Schauspielern, Musikern und Bühnenbildnern, "Freunde, mit denen man arbeitet und denkt". Pate standen dabei erfolgreiche Theatermodelle aus den Benelux-Staaten etwa Luk Percevals "Het Toneelhuis". Die Vorteile vernetzter Theaterarbeit liegen auf der Hand: Finanzierung und Auftrittsmöglichkeiten verteilen sich auf mehrere Länder. So feierte "Chez Pipo" bereits vor einem Jahr seine viel gelobte Uraufführung im Théatre National in Luxemburg. Weiter Auftritte sind in Zürich und Berlin geplant. "Die Zukunft", davon ist Krassnigg überzeugt, "gehört den flexiblen und internationalen Theaternetzwerken".
Letzebuerger Vollek
Selbstverständlich setzt Krassniggs extrem schauspielerische, schräge und schrille Inszenierung voll auf die allseitige Entäußerung aller Mitglieder des Ensembles: Daniel Kamen, Katrin Stuflesser und Raphael von Bargen entfachen dabei ein regelrechtes schauspielerisches Feuerwerk auf der Bühne.
2003 Luxemburger Wort (zu "Idiot!")
dostojewskijs Stück "Der Idiot" wurde in der brilliant pointierten Inszenierung von Anna Maria Krassnigg in ein modernes Milieu versetzt -mit Popmusik, Jargon und Macho-Attitüden.
Hervorragende schauspielerische Leistung besonders von Nina Gabriel als Generalin Lisaweta Jepantschina. In atemberaubender Vollendung verkörperte Daniel Kamen die Rolle der psychiatrisch komplizierten Dostojewskij-Gestalt des Fürsten Myschkin.
Es läßt sich vorraussehen, daß diese Produktion bei ihren Gastspielen in Wien und Zürich - im Gespräch soll auch Petersburg sein... - einen phänomenalen Erfolg erleben wird. Luxemburgs Ruhm bleibt, das große Welttheater hier uraufgeführt zu haben.
2003 Der Standard , Wien (Solmaz Khorsand vom Schülerstandard zu den theorema-Gastpielen "Pipo" und "Idiot")
...."es gelingt ihnen eine Atmosphäre zu schaffen, die jenseits von gut und böse liegt und die vollkommene Aufmerksamkeit des Zuschauers gewährleistet......Krassnigg liefert ein Beispiel für eine geglückte Klassikeradaption, die - frei von lehrmeiserhafter Scheinintellektualität - den Nerv der Zeit trifft.
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