rezensionen zu "der held der frauen" und "freigang"
5. - 25.2.2005, schauspielhaus wien; 24. - 28.5.2005, theatre national du luxembourg
Tagblatt Luxemburg, 26.5.2005:
[.} Der Stil ihres Ensembles ist unverkennbar: verspielt, einfallsreich, ungeniert, sehr, sehr dynamisch und um unkonventionelle Bilder bemüht, lässt es in seinen Stücken ein Feuerwerk an an Aktionen und Ideen abbrennen, bevor es dem zuerst köstlich unterhaltenen Zuschauer klammheimlich vor augenführt, worauf es während des ganzen abends eigentlich hinauswollte. [.]
Das Thema "Familie und zwischenmenschliche Beziehungen" wird zurzeit am Theater sehr häufig bemüht, wenn aber Stück und Inszenierung sich dem Thema mit so viel Einfallsreichtum und Originalität nähern, dann ist ganz sicher nichts dagegen einzuwenden. (Simone Heiderscheid)
City, Wien, 18. - 24. Februar 2005:
[.} Im Stück "Der Held der Frauen" de Berliner autors Matthias wittekindt wird das alte Thema vom "Nicht-miteinander - aber auch Nicht-ohne-einander-Können" von Mann und Frau neu und spannend variiert.
Wiener Zeitung, 8.2.2005:
[.} Vier Frauen und drei Männer, sexy im lässigen Ganoven-Scick, als kämen sie direkt aus dem Kult-Film "Pulp Fiction". Durch Mimik und Gestik kommentieren die Bühnenfiguren die Ansagen des Autors und behaupten frech ihr Eigenleben. Durch diese witzige Verschränkung von Bühnenrealität und Text gelingen Anna Maria Krassnigg von der internationalen Künstlergruppe "iffland & söhne" ironische Brechungen und witzige Momente. [.] (Petra Rathmanner)
Die Presse, 7.2.2005:
[.} Alle Charaktere werden stark überzeichnet - mit slapstickartigen Bewegungen, wilden Musik und Tanzeinlagen. [.] Nina Gabriel, Katrin Stuflesser beeindrucken als selbstsichere Edelprostituierte, Isabella Wolf überzeugt als seelenlose Geschäftsfrau. (Daniela Tomasovsky)
www.kulturwoche.at, 17.2.2005:
[.} Hört man genau hin ist "Freigang" desillusionierend, will man sich "bloß unterhalten" ist es ein starkes Stück Persiflage. So oder so ein Gewinn. (mh)
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